Lösungen
KostensenkungESG & ComplianceMieterabrechnung & MieterbindungImmobilienverwaltungPortfoliobetriebUtility Data API
Produkt
PlattformStrommonitoringWassermonitoringGasmonitoringWärmemonitoringDatenquellenHardwareUtility ConnectorsDrittanbieter-Infrastruktur
Branchen
Alle BranchenLogistikEinzelhandelBüroWohnimmobilienHotellerie
FallstudienBlogPartner
ENNLPL
Demo buchen
Deutschland · Gebäudeenergiegesetz (GEG)

GEG: das deutsche Gebäudeenergierecht, erfüllt mit echten Daten.

Das Gebäudeenergiegesetz ist die deutsche Umsetzung der EPBD. Es regelt Energieeffizienz, Heizung und Gebäudeautomation für gewerbliche Gebäude. Rhino liefert die prüffähigen Verbrauchsdaten, auf denen diese Pflichten beruhen.

Wofür GEG steht
Gebäudeenergiegesetz. Das nationale Gesetz, das die EU-EPBD in deutsches Recht überführt und die früheren Gesetze EnEG, EnEV und EEWärmeG in einem Rahmen zusammenführt. In Kraft seit 2020, novelliert 2024.
Rhino Plattform: GEG-Compliance-Monitoring
Geltungsbereich

Was das GEG regelt und für wen es gilt.

Das GEG regelt den Energieeinsatz bei Neubau, Sanierung und Bestand. Am stärksten wirkt die Datenpflicht in einer Vorschrift: der Gebäudeautomation nach §71a.

Auf einen Blick
290 kW
Nennleistung Heizung oder Klimaanlage. Nichtwohngebäude oberhalb dieser Schwelle brauchen nach §71a eine Gebäudeautomation.
Jan 2025
Die §71a-Pflicht für Bestandsgebäude gilt. Die Frist zum 31. Dezember 2024 ist abgelaufen.
70 kW
Bis Ende 2029 sinkt die Schwelle auf 70 kW und bringt deutlich mehr Gebäude in den Geltungsbereich.

Bürogebäude

Nichtwohngebäude mit einer kombinierten Heiz-, Lüftungs- oder Klimaleistung über 290 kW. Die Automationspflicht gilt für Neubau und Bestand.

Logistik und Industrie

Lagerhallen, Distributionszentren und Produktionsstandorte mit HVAC über 290 kW. Große Logistikimmobilien überschreiten die Schwelle schnell.

Handel, Hotellerie und Gesundheit

Einkaufszentren, Hotels und Kliniken oberhalb der HVAC-Schwelle. Wohngebäude fallen nicht unter §71a, andere GEG-Regeln gelten dort weiterhin.

Bildung und öffentliche Hand

Schulen, Universitäten und Verwaltungsgebäude, die die Schwelle erreichen. Öffentliche Eigentümer stehen bei der Kontrolle oft zuerst im Fokus.

Fällt Ihr Gebäude darunter?
Wenn Ihr Nichtwohngebäude eine HVAC-Leistung über 290 kW hat, gilt die §71a-Automationspflicht bereits. Sprechen Sie mit uns über die Datenseite.
Demo buchen
Die Pflichten

Was das GEG von gewerblichen Gebäuden verlangt.

Das Gesetz definiert vier zentrale Pflichten für Eigentümer und Betreiber. Die letzte, die Gebäudeautomation, beruht auf kontinuierlichen Verbrauchsdaten.

Energieeffizienzstandards

Mindestanforderungen an Neubau und umfassende Sanierung, gemessen am Referenzgebäude. Der Maßstab wird über die Zeit strenger, hin zum Niedrigstenergiestandard.

65% erneuerbare Wärme

Neue Heizungen müssen zu mindestens 65% mit erneuerbarer Energie betrieben werden, zunächst im Neubaugebiet, später im Bestand. Die Regel verändert die Wärmeversorgung grundlegend.

Energieausweis

Der Energieausweis bewertet die Energieeffizienz eines Gebäudes und ist bei Verkauf oder Vermietung vorzulegen. Belastbare Verbrauchsdaten stützen eine haltbare Bewertung.

Gebäudeautomation (§71a)

Nichtwohngebäude über 290 kW HVAC müssen eine Gebäudeautomation betreiben, die den Energieeinsatz laufend überwacht, protokolliert und auswertet. Diese datenintensive Pflicht folgt unten im Detail.

§71a im Fokus

Die Automationspflicht, im Detail.

§71a ist das deutsche Gegenstück zur niederländischen GACS-Pflicht, beide aus demselben EPBD-Artikel. Der Paragraf beschreibt, was eine Gebäudeautomation leisten muss.

Überwachen, protokollieren, auswerten

Das System muss den Energieverbrauch fortlaufend überwachen, aufzeichnen und auswerten und eine Anpassung des Verbrauchs ermöglichen. Kein einmaliges Audit, sondern ein laufendes Abbild des Energieeinsatzes.

Benchmarken und Verluste erkennen

Es muss die Energieeffizienz des Gebäudes benchmarken, Effizienzverluste in der technischen Ausrüstung erkennen und der für das Gebäudemanagement verantwortlichen Person die nötigen Informationen liefern.

Systemübergreifend kommunizieren

Es muss mit angebundenen gebäudetechnischen Systemen kommunizieren und herstellerübergreifend interoperabel sein. Herstellerbindung, die den Datenaustausch blockiert, erfüllt die Anforderung nicht.

Automationsgrad B und Durchsetzung
Neubauten müssen mindestens Automationsgrad B nach DIN EN ISO 52120-1 erreichen. Ein Verstoß gegen die Pflicht ist eine Ordnungswidrigkeit nach §108 GEG mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro je Gebäude.
Die Rolle von Rhino

Rhino liefert die Daten, auf denen §71a läuft.

Eine Gebäudeautomation braucht ein vollständiges, kontinuierliches Abbild des Energieeinsatzes. Genau das erzeugt Rhino, über alle Medien und jeden Zähler.

Kontinuierliche Überwachung je Medium und System

Rhino erfasst Strom, Gas, Wasser und Wärme auf Zählerebene, alle 15 Minuten aktualisiert. Zähler lassen sich Systemen, Zonen und Etagen zuordnen, sodass der Verbrauch so aufgeschlüsselt wird, wie §71a es erwartet.

Erkennung von Effizienzverlusten mit Alarmen

Rhinos Alarme melden Verbräuche, die vom erwarteten Muster abweichen, per E-Mail oder in der Plattform. Abweichungen werden mit Zeitstempel protokolliert, sodass dem Gebäudemanagement nichts entgeht.

Interoperabel über Zähler und Systeme

Rhino liest P1-Smart-Meter, WMBus-Geräte sowie BACnet- und Modbus-Systeme. Es arbeitet herstellerübergreifend und erfüllt so die Interoperabilität, die §71a fordert, statt Daten an einen Anbieter zu binden.

Benchmarking und periodische Berichte

Rhino erstellt automatisierte Berichte im von Ihnen gewählten Rhythmus, mit Verbrauch je Medium, Periodenvergleichen und Effizienztrends. Die Daten stützen sowohl §71a als auch den Energieausweis.

Vollständige Historie, exportierbar und API-fähig

Alle Zählerdaten werden in Rhinos Cloud gespeichert, ohne Aufbewahrungsgrenze während Ihres Abonnements. Die Historie ist im Dashboard verfügbar, als CSV exportierbar und über die Utility Data API für externe Systeme erreichbar.

Wie Rhino an Ihr Gebäude andockt
Nur Software: bei Gebäuden mit Smart Metern verbindet sich Rhino über den Datenport des Zählers. Keine zusätzliche Hardware, in wenigen Tagen aktiv.
Eigene Hardware: bei älteren Gas-, Wasser- oder Wärmezählern ohne digitale Anbindung setzt Rhino kompakte Access Points neben den bestehenden Zähler. Kein Zählertausch.
WMBus / BACnet / Modbus: bei Gebäuden mit bestehendem BMS oder Funk-Zählernetz liest Rhino das Signal direkt aus, ohne zusätzliche Hardware.
Geringe CAPEX: Rhino nutzt, was bereits installiert ist. Keine Neuverkabelung, kein Komplettaustausch. Für die meisten deutschen Gewerbegebäude entstehen Kosten nur für Zähler, die noch nicht digital kommunizieren.
Häufige Fragen

GEG-Compliance, beantwortet.

Das GEG (Gebäudeenergiegesetz) ist das deutsche Gebäudeenergierecht und setzt die EU-EPBD in nationales Recht um. Es führte 2020 die drei früheren Gesetze EnEG, EnEV und EEWärmeG in einem Rahmen zusammen und wurde 2024 novelliert. Es regelt Energieeffizienzstandards für Neubau und Sanierung, eine 65%-Pflicht für erneuerbare Energie bei neuen Heizungen, Vorgaben zum Energieausweis sowie eine Gebäudeautomationspflicht für große Nichtwohngebäude nach §71a.
§71a verlangt für Nichtwohngebäude mit einer Heiz- oder Klimaleistung über 290 kW eine Gebäudeautomation. Das System muss den Energieeinsatz fortlaufend überwachen, protokollieren und auswerten, die Effizienz benchmarken und Verluste an das Gebäudemanagement melden sowie herstellerübergreifend interoperabel kommunizieren. Für Bestandsgebäude lief die Frist am 31. Dezember 2024 ab, die Pflicht gilt also bereits. Bis Ende 2029 sinkt die Schwelle auf 70 kW und erfasst deutlich mehr Gebäude.
Es sind zwei nationale Fassungen derselben Regel. Sowohl §71a in Deutschland als auch GACS in den Niederlanden setzen die Gebäudeautomationsanforderung der EPBD um, und beide gelten für Nichtwohngebäude über 290 kW HVAC. Die technischen Pflichten sind nahezu identisch: kontinuierliche Überwachung, Effizienz-Benchmarking und interoperable Kommunikation. Wer ein Portfolio in beiden Ländern führt, deckt beides mit derselben Datenbasis ab.
Eine nicht fristgerecht installierte, konforme Gebäudeautomation ist eine Ordnungswidrigkeit nach §108 GEG. Sie kann mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro je Gebäude geahndet werden. Über das Bußgeld hinaus speisen dieselben Zählerdaten, die §71a verlangt, auch den Energieausweis und die CSRD-Energieangaben, sodass eine Lücke hier Folgeprobleme beim Reporting schafft. Wir empfehlen, die gebäudespezifische Anwendbarkeit mit Ihrem Energieberater zu klären.
Rhino liefert die Ebene für Energiemonitoring, Protokollierung und Auswertung, die §71a verlangt. Es erfasst den Verbrauch je Medium auf Zähler- und Zonenebene, alarmiert bei Effizienzverlusten, hält die vollständige Historie vor und kommuniziert über P1, WMBus, BACnet und Modbus. Gebäudeautomation umfasst zusätzlich die Steuerung der technischen Anlagen selbst, aus denen Rhino ausliest und berichtet, statt sie zu regeln. Die meisten deutschen Gebäude kombinieren Rhinos Datenebene mit ihrer vorhandenen Steuerungsinfrastruktur. Wir empfehlen, das vollständige Compliance-Bild mit Ihrem Energieberater zu klären.

GEG-Compliance beginnt mit den richtigen Daten.

Wenn Ihr Nichtwohngebäude in Deutschland eine HVAC-Leistung über 290 kW hat, gilt die §71a-Automationspflicht bereits. Rhino verbindet sich mit Ihren Zählern und liefert die kontinuierlichen Energiedaten, auf denen die Regel läuft.

Weiterlesen

Aus dem Rhino-Blog.

Alle Beiträge